Führung bei Musik Haag AG in Weinfelden

Viele von uns hatten wenig Ahnung von «Tuten und Blasen», von der Herstellung eines Blechmusik-Instruments wie einer Trompete oder einer Posaune. So waren wir in Weinfelden bei Musik Haag AG bei einer Betriebsführung mit 18 Personen dabei, um den Herstellungsprozess live miterleben zu können.   

    Wir wurden von Marco Weber, heutiger Inhaber des Betriebes, herzlich begrüsst und nach kurzer Information über den Ablauf der Besichtigung in den Betrieb geführt. Dort weihte uns Fabian Bächi in die Geheimnisse des Instrumentenbaus ein. Dass wir mit ihm gleich einen Meister des Metiers des Instrumentenbaus erhielten, war natürlich eine besondere Ehre. Er ist der erste und bisher einzige Schweizer Instrumentenbauer mit Meisterbrief. Er selber spielt Bassklarinette im Symphonischen Blasorchester des Schweizer Armeespiels. Ihm liegt insbesondere der Bau von Posaunen und Trompeten sehr am Herzen. Dank voller Hingabe und kreativen Einfällen, neuerdings teils unter Mithilfe eines 3D-Druckers, entwickelt er seine Instrumente weiter, bis hin zur Vollendung. Eine Haag-Posaune ist in der Musikszene seit Jahrzehnten ein Begriff. Nicht von ungefähr, haben viele bekannte Berufsmusiker aus aller Welt Instrumente in ihren Big-Bands aus der Firma Haag. Weitere Angestellte, die alle auch in Musikvereinen spielen, und hier in der Produktion tätig sind, sei es bei Neuherstellungen oder bei Reparaturen von Instrumenten, können ihren Kunden mit ihrem grossen Wissen und Geschick bestens zur Seite stehen. 
    Die Führung war sehr spannend, wobei mehrere Arbeitsgänge in höchster Präzision nötig sind, um ein qualitativ hochstehendes Instrument mit einem einmaligen Klangergebnis zu fertigen. 

    Beim anschliessenden Apero mit Schinkengipfel und Chäschüechli gab es auch einen Weisswein, der speziell auffiel: einen Müller-Thurgau Séléction vom Weingut Burkhart. Dieser wird nebst den Instrumenten ebenfalls in guter Erinnerung bleiben.

    Marco Weber konnten zum Schluss zur Herstellung und Produktion der Instrumente noch Fragen gestellt werden. Nach Marco Weber werden in Weinfelden etwa 130 verschiedene Blasinstrumente pro Jahr hergestellt. In separaten Räumen waren einige dieser wertvollen Instrumenten zur Besichtigung ausgestellt. Es war ein Anlass, der alle
begeisterte.

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