Eine «unvergessliche» Fahrt ins Blaue...

Laut Wetterbericht war ein äusserst feuchter und nasser Tag angesagt. Nichts zum Trotz starten wir mit 32 Personen die Fahrt ins GRAUE, denn von BLAU war keine Rede. Den Kaffeehalt in der 

Krone Altnau mussten wir zuerst verdienen, waren wir doch falsch abgebogen. Unser Chauffeur

Marc Reymond meisterte dieses Malheur mit Bravour. In der Krone war alles bestens vorbereitet, und wir konnten die frischen Gipfel und den Kaffee gemütlich geniessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Weiterfahrt über Rorschach nach Buchen, wo die Abzweigung zum Restaurant Steiniger Tisch beginnt, verlief ohne spezielle Vorkommnisse. Aber von da an häuften sich ungeahnte, ja schon fast abenteuerliche Ereignisse. Die vom Restaurant Steiniger Tisch versprochene Zufahrt für Reisecars endete schon an der ersten Kurve kläglich. Trotz vollem Einsatz und Geduld unseres Chauffeurs Marc war es unmöglich, um die verzwickte Kurve zu kommen. Keine Chance bestätigte uns auch ein zufällig herankommender Mann, der uns erklärte, dass noch nie ein grosser Reisecar zum Restaurant gefahren sei. Unglaublich!... Haben uns die Wirtsleute doch bei unserer Recherche versichert, dass dies kein Problem sei. Da sind wir wohl buchstäblich über den Tisch gezogen worden. Dank unseren sehr flexiblen Pensionierten, die sich ohne grosses Murren sofort zu Fuss bei strömendem Regen auf den gut 20-minütigen Marsch begaben, konnte das Desaster vermieden werden.

Schweissgebadet und wütend rief ich die Wirtin an, die sofort die Serviertochter mit dem Auto losfahren liess, damit Sie uns den Bus auf einigen Umwegen so nahe wie möglich unterhalb des Restaurants lotsen konnte. So hätten die im Bus verbleibenden Gäste nur noch den etwa 200 Meter langen sehr nassen Feldweg nehmen müssen. Es wurde aber beschlossen, dass die Serviertochter mit einem dreimaligen Shuttledienst die restlichen Personen ins Restaurant fährt. Zielstrebig, und ohne mit der Wimper zu zucken, wollten doch tatsächlich Emilie und Heinz Egli mit ihren Rollatoren losziehen, was natürlich nicht nötig war.

Mittlerweile wurde es bald 13 Uhr… Der Entscheid von Marc, den Bus auf den offiziellen Parkplatz zurück zu fahren, bei dem ein Wendemanöver nötig war, wurde von einer lauernden Person mit dem Handy fotografiert. Beim Parkplatz wurden Marc, Paul und ich als letzte zum Restaurant gefahren, wo Ruth mit dem Regenschirm sehnsüchtig auf ihren Paul wartete.

In der Zwischenzeit wurde schon mal gratis Mineralwasser offeriert. So wurde das schlechte Gewissen der Wirtin ein bisschen beruhigt... Sehr speditiv wurde uns ein feines Mittagessen und Dessert serviert, wobei aber die versprochenen Pommes frites fehlten. Leider drehten sich die Zeiger an der Uhr so schnell, dass es unmöglich war, die vorgesehene Schifffahrt von Rorschach nach Rheineck noch zu realisieren. Schade! Aber eigentlich war es nicht so schlimm bei diesem Regen.

 

Nun galt es, schnell einen Plan B hervorzuzaubern, wobei uns ein Besuch im Café Bürgi in Pfyn in den Sinn kam. Alle waren davon begeistert. Beim Bezahlen, verrechnete die Wirtin sogar zwei Menü weniger (war es wohl das schlechte Gewissen?). Wieder marschierten wir im strömenden Regen Richtung Parkplatz und einige wurden wie vorher per Shuttle gefahren. Als alle zufrieden wieder im Car waren, wollte Marc losfahren. Aber hoppla, ein Wagen der Gemeinde Thal blockierte uns und beschuldigte uns einen Landschaden angerichtet zu haben. Kaum war die Sache geklärt und der Car wieder abfahrtsbereit, tauchte schon ein zweites Fahrzeug auf mit der gleichen Reklamation. Erst auf den Hinweis, dass alles schon mit dem Vorgänger geregelt sei, fuhr er davon.

Im Café Bürgi wurden in der Zwischenzeit schnell Erdbeer-und Himbeertörtchen zubereitet und noch ein grosser Parkplatz reserviert. So fand unsere kuriose Reise doch noch einen süssen Abschluss. Kaum ein Ausflug wird uns allen so in Erinnerung bleiben. Die Krawatte von Marc mit den Glücksschweinchen hat uns doch noch Glück gebracht, und wir sind alle wieder zufrieden nach Hause gekommen. Ich danke allen für das Verständnis und hoffe, dass es euch trotz allem gefallen hat, und es würde mich freuen euch auch nächstes Jahr bei unserem jährlichen Ausflug begrüssen zu können.

Mit kollegialen Grüssen

Max

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